Erkenntniskritik und Wahrnehmungswandel in der Klassischen Moderne und der konstruktivistischen Postmoderne

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Im Zentrum des Projekts steht die Frage nach Wirklichkeitskonstitutionen und Weltbildentwürfen an der Schnittstelle von Sinnesphysiologie, Neurophysiologie, Erkenntniskritik, Literatur, Bildender Kunst und Neuen Medien – um 1900, im Expressionismus und in der Gegenwart. Der Ansatz ist interdisziplinär und komparatistisch; der Blick ist auf die europäische Literatur (und Kunst) gerichtet. Die Gegenüberstellung beider Jahrhundertwenden dient einer wechselseitigen Epochenerhellung; den Bezugspunkt bilden Erkenntnisse über die Arbeits- und Funktionsweise des Gehirns und die “Entstehung” – “Konstruktion” – einer inkommensurabel differenzierten Wahrnehmungswelt. Dabei fassen wir das Verhältnis von Literatur/Kunst und Naturwissenschaften als ein komplementäres und fragen nach deren jeweiligem Beitrag zur Wirklichkeitsauffassung und -konstitution. In der Projektgruppe arbeiten Studierende aus den Bereichen Medizin, Literatur- und Kunstgeschichte. Der Webdesigner (Dipl.-Des. Kai Oetzbach) ist Lehrbeauftragter an der Fachhochschule für Design, der bereits das Layout für das Ästhetik-Buch gestaltet hat.

Ein Drittmittelantrag ist in Planung.

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